Monatsrecap October 2025

Highlights:

Freelance Jobs beendet: 1
Instagram Take Over des CEATL-Accounts
FRANKFURTER BUCHMESSE

Der Oktober hat einige tolle Highlights mit sich gebracht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ich arbeite weiterhin nebenbei an UpWork Aufträgen, was mir tatsächlich immer mehr Spaß macht, allerdings habe ich ab diesen Monat da einen dauerhaften Auftraggeber, weshalb ich nicht mehr so viele unterschiedliche Dinge kennenlernen werde.

Außerdem habe ich im Oktober meine SEO/SEM/SEA Prüfungen abgelegt, zwei Stück an der Zahl, ich bin jetzt wohl also Search Engine ready… mal sehen, was daraus wird.

Frankfurter Buchmesse

Nun zu dem großen Highlight des Oktobers: die Frankfurter Buchmesse.

Ich werde einen ausführlichen Rückblick schreiben, aber hier schonmal meine Monatshighlights:

Als Pressemensch die Messe zu erleben ist ein ganz tolles Gefühl. Ich bin auch immer noch zutiefst dankbar, dass ich diese Gelegenheit von der Messe Frankfurt bekommen habe. Es war auch einfach eine sehr große Bestätigung für die Arbeit die ich seit Jahren in meine Plattformen stecke und die ich nicht durch Followerzahlen oder Engagement-Rates bekomme. Diese stagnieren tatsächlich schon seit einer halben Ewigkeit, aber damit habe ich mich abgefunden. Umso schöner ist es, dem Imposter-Syndrom den Mittelfinger zeigen zu können und mit erhobenem Presseausweiß auf das Gelände der größten Buchmesse Europas zu treten (einen kleinen Moment für diese schamlose Selbstbeweihräucherung). Leipzig, I’m coming for you next!

Was die Frankfurter Buchmesse mir auch wieder gezeigt hat, ist, wie gerne ich von Buchmenschen umgeben bin und wie gerne ich einen Job in dieser Branche hätte. Die letzten Monate lag mein Fokus oft auf „Umschulung“, „breiter Aufstellen“ und „neue Perspektiven“, aber in Mitten all dieser bücherliebender Menschen wurde mir klar, dass ich definitiv den Weg in die Verlagswelt finden werde(n muss). Ob als Übersetzerin, Content Creatorin, Lektorin, Pressemensch oder mit Umwegen irgendwann in 5 Jahren in einer mir noch völlig unbekannten Position – ich werde meinen Platz in dieser Buchwelt finden.

Das ist doch auch, wofür so eine Messe da ist, oder? Ich habe Visitenkarten verteilt, Paneltalks angehört und Freundinnen aus ganz Deutschland getroffen, aber der Kern dieser Erfahrung ist jedes Jahr aus neue die Inspiration, die ich für mich nach Hause nehme. Neue Energie, um durchzuhalten. Neue Bekanntschaften, die mir ihren Weg zeigen. Neue Bücher, die ich lesen und von denen ich inspiriert werde.

Den ausführlichen Messerückblick findet ihr hier, aber als kleinen Vorgeschmack wollte ich euch schon mal ein paar Worte mitgeben.

Instagram Take-Over

Zusätzlich zu meiner Messeerfahrung hatte ich noch eine weitere inspirierende Gelegenheit im Oktober. Ich durfte für das CEATL (Conseil Européen des Associations de Traducteurs Littéraires) eine Woche lang den Instagram Account bespielen und meinen Alltag als Übersetzerin zeigen.
Mein erster Gedanke war direkt: „Mist, was zeige ich denn, ich bin doch keine Übersetzerin.“ Angelehnt daran, dass ich ohne Aufträge ja auch keine Übersetzerin sein kann. Imposter-Syndrom lässt grüßen.

Schnell wurde mir aber klar, dass ich doch eine Perspektive habe, die ich teilen kann. Erstens, bin ich Übersetzerin. Punkt. Mit und ohne Auftrag. Zweitens, habe ich als Übersetzerin ja auch die Aufgabe, zu zeigen, wie ich networke, Kaltakquvise betreibe, Social Media für mich nutze und wie meine Buchmesseerfahrung aussah.

Auch für diese Gelegenheit war ich unfassbar dankbar, da sie meinen Fokus gefestigt hat und mir erlaubt hat, mich selbst wieder als Literaturübersetzerin wahrzunehmen. Schaut mal beim CEATL vorbei 🙂

Junge Verlags- und Medienmenschen

Zu guter Letzt bin ich im Oktober endlich offizielles Mitglied des JVMs und des Presseteams des JVMs geworden. Ich lerne noch alles kennen und finde mich zurecht, aber ich durfte das Team jetzt über die letzten Monate gut kennenlernen und freue mich auf die Erfahrungen, die ich sammeln werde und die gemeinsame Zusammenarbeit. Habe ich erwähnt, das ich Pressearbeit mag 😉

Fazit

Der Oktober war ein unglaublich voller Monat. E-Mails, Social Media, Messe, Weiterbildung, Verein, Bewerbungen und Privatleben (ach je, das habe ich ja auch noch) haben an mir gezerrt und trotzdem war es ein unfassbar guter Monat. Ich bin dankbar für alle Gelegenheiten und Menschen, die mir diese ermöglicht haben. Ich bin stolz auf mich, dass ich so viel schon erreicht habe (das ich manchmal auch aus den Augen verliere) und meinem Körper gleichzeitig die Pausen gebe, die er braucht. Eine harte Übung für mich, die sich immerzu in den Burnout hineinzuarbeiten scheint. Mir ist im Oktober klar geworden wo ich hin will, aber auch, dass dieser Weg nicht alle Opfer fordern muss, dass ich mir Zeit lassen kann, auch mich achten kann und die Inspiration mitnehmen kann, wie sie kommt. Umwege gehören dazu und auch wenn ich hart arbeite, um an mein Ziel zu kommen, so bin ich manchmal auch einfach froh, wenn ich mit einem Buch auf dem Sofa sitzen kann.

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