Beloved

  • Autorin: Toni Morrison
  • Genre: Klassiker
  • Sprache: Englisch
  • Erschienen: 1987
  • Datum: 02.09.2025

Bewertung:

Grauenhaft, herzzerreißend und doch so wichtig

Klappentext

Staring unflinchingly into the abyss of slavery, this spellbinding novel transforms history into a story as powerful as Exodus and as intimate as a lullaby.

Sethe, its protagonist, was born a slave and escaped to Ohio, but eighteen years later she is still not free. She has too many memories of Sweet Home, the beautiful farm where so many hideous things happened. And Sethe’s new home is haunted by the ghost of her baby, who died nameless and whose tombstone is engraved with a single word: Beloved. Filled with bitter poetry and suspense as taut as a rope, Beloved is a towering achievement by Nobel Prize laureate Toni Morrison.

Sethe lebt seit Langem in einem kleinen Haus am Rande von Cincinnati, wo sie die Vergangenheit auszulöschen versucht. Auf der Flucht von der Farm mit dem zynischen Namen «Sweet Home» hat sie einst ihr Leben riskiert, ihren Mann verloren und ein Kind begraben müssen, hat unvorstellbares Leid ertragen und dennoch nicht den Verstand verloren. Doch der Schrecken des Erlebten verfolgt sie: In der Bluestone Road 124 treibt ein Spuk sein Unwesen, der widerspenstige Geist von Sethes Tochter will nicht vergessen werden. Das Kleinkind, dessen Tod Sethe nicht verwinden kann, starb namenlos; sein Grab trägt allein das Wort Beloved. Als eines Tages Paul D. vor Sethes Tür steht, den sie noch von der Plantage kennt, reißt er alte Wunden wieder auf – und setzt so einen schmerzhaften Heilungsprozess in Gang.

Meiner Meinung nach sollte jede*r dieses Buch gelesen haben. Es zeigt so viele wichtige Komponenten der U.S.Amerikanischen Sklavengeschichte, Generationstrauma, Schmerz und Rassismus auf und bricht einem dabei auch durch die individuelle Geschichte von Sethe das Herz.
Ich weß gar nicht so genau, was ich dazu sagen soll. Es ist keine Geschichte, die ich selbst als weiße Frau nachvollziehen kann, ich kann nur sagen, dass ich den Schmerz durch die Seite spüren konnte.

Morrison nimmt hier kein Blatt vor den Mund und das ist auch gut so. Die Gewalttaten, die den Protagonisten zugeführt wurden, aber auch durch die Protagnisten verursacht wurden, sind grausam und hart zu lesen. Dennoch hat das Buch ein lyrisches Feeling und unglaublich schön zu lesen. Hier liegen schön und grässlich so eng aneinander, dass sich eine fantastische emotionale und nachdenkliche Atmosphäre entwickelt.

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